Allgemeine Presseberichte 2015

An dieser Stelle erhalten Sie eine kleine Sammlung interessanter Presseberichte zu tierschutzfachlichen Themen aus dem Jahr 2015:


Vogel des Jahres 2016

(Hier geht's zum Originalartikel der Frankfurter Rundschau vom 30.10.2015.)


Jäger schossen 7344 Katzen

Düsseldorf. Jäger haben in der Saison 2014/15 landesweit 7344 wildernde Katzen geschossen. Die meisten Abschüsse gab es im Münsterland: Allein in den Kreisen Borken und Steinfurt kam es zu mehr als 2500 Abschüssen. NRW-Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) plant ein Verbot für den Abschuss von Katzen. Während in den Großstädten des Ruhrgebiets sowie in Köln, Düsseldorf und Bonn fast keine wildernden Katzen geschossen wurden, gab es in den Kreisen Kleve (500) und Wesel (400) zahlreiche Abschüsse. Dagegen wurden in Essen, Bochum, Mülheim, Oberhausen und Herne keine Katzen erschossen.      goe


(WAZ vom 26.10.2015)


Demo am Bochumer Schlachthof

Fotos von der Demo

(hier geht's zum Originalartikel.)


WAZ-Artikel vom 24.01.2015
WAZ-Artikel vom 24.01.2015

(Hier geht's zum Online-Artikel hierzu vom 22.01.2015.)


Tiere sollen nicht mehr leiden

Forscher aus Berlin wollen dafür sorgen, dass es bald weniger Tierversuceh gibt. Tierschützer fordern schon lange das Elnde der Tests an Tieren

TIERE - Tierversuche sind ein schwieriges Thema: Einerseits sind sie gesetzlich vorgeschrieben, etwa wenn es um bestimmte neue Medikamente geht, die Menschen helfen sollen. Andererseits weiß man, wie sehr Tiere unter solchen Versuchen leiden. Viele Tiere sterben sogar in den Forschungslabors. Jetzt haben Wissenschaflter in Berlin gesagt, sie wollen dafür sorgen, dass in Zukunft immer weniger Tierversuche gemacht werden.


Drei Millionen Versuchstiere gab es 2013 in wissenschaftlichen Labors is Deutschland. Meist sind es Ratten und Mäuse, an denen Medikamente oder Chemikalien getestet werden. Bis vor zwei Jahren mussten viele Versuchstiere auch für Kosmetiktests herhalten. Diese sind inzwischen verboten. Als Ersatz dafür dienen zum Beispiel Tests an im Labor gewachsenen menschlichen Hautzellen. Die Ergebnisse dieser Tests sind sogar besser auf den Menschen übertragbar als früher die Tierversuche an Kaninchen, habn die Forscher festgestelle.

Ein Chip als Testtier


Nun wollen die Wissenschaftler auch in anderen Bereichen auf neue Test-Techniken setzen. Die Berliner Forscher tüfteln zum Beispiel an einem Organ-Chip. Dieser soll im Labor gezüchtete menschliche Zellen miteinander verbinden. Die Fachleute hoffen, auf so einem Chip einmal den gesamten menschlichen Kreislauf speichern zu können. Dadurch könnte die Anzahl der Tierversuche deutich gesenkt werden.


Tierschützer protestieren schon lange gegen Tierversuche. Sie sprechen von grausamer Tierquäleree und sind überzeugt, dass Tierversuche keine auf den Menschen übertragbaren Ergebnisse liefern.


Viele Menschen auf der ganzen Welt setzen sich für den Schutz von Tieren und gegen Tierversuche ein. Es gibt sogar einen Internationalen Tag des Versuchstiers.


Diesen Tag hat die Tierrechtlerin Muriel Dowding vor über 50 Jahren eingeführt. Damals hatte sie sich ganz besonders gegen Tierversuche in der Kosmetikindustrie eingesetzt.


Der Internationale Tag des Versuchstiers ist jedes Jahr am 24. April.


Inzwischen gibt es auch eine Bürgerinitiative in Europa, die sich gegen Tierversuche einsetzt. Sie fordert, Tests an Tieren völlig abzuschaffen.


(WAZ, 10.01.2015)